Wir sind eine parteifreie Wählergemeinschaft politisch ehrenamtlich tätig zum Wohle unserer Gemeinde und seiner Bürgerinnen und Bürger.
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Blumenschmuckprämierung 2017

Der Obst- und Gartenbauverein Puschendorf hat am 13.Oktober im Saalbau Schmotzer zur Blumenschmuckprämierung 2017 eingeladen. Eröffnet hat den Abend der 1. Vorsitzende Rudi Eder, der einen kurzen Überblick über die bisherigen Aktivitäten des aktuellen Jahres gab und die Vorbereitungen für den Adventsmarkt im Dezember hingewiesen hat. Anschließend übernahm Frau Heike Pöllmann als Kreisgeschäftsführerin der Gartenbauvereine im Landkreis Fürth die Moderation des Abends. In ihrem Vortrag zeigte sie Bilder der schönsten Gärten aus dem Landkreis. Sie bemängelte, dass man sich beim Eigenheim heutzutage auf weniger Aufwand für Gartenpflege reduziert und die Vielfalt der Gartengestaltung mit Pflanzen und Blumen ist seltener geworden. Trotzdem zeigte der Bildervortrag wunderschöne Hofanlagen die mit Pflanzen und Blumen geschmückt waren, Balkone mit üppiger Blumenpracht und ideenreiche Gärten.

Mitmachen kann beim Blumenschmuck übrigens jeder. Eine Mitgliedschaft im Obst- und Gartenbauverein ist dazu nicht notwendig. Jedes Dorf kann die 3 schönsten Gärten an den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege melden, der dann die Gärten besichtigt und mit folgenden Kriterien bewertet:

  • Aufwand und Pflege
  • Harmonie
  • Ökologie und Naturnähe

Jedes Jahr im Oktober erfolgt dann die Bekanntgabe der örtlichen Gewinner und die Auszeichnungen.

Die beiden Puschendorfer Gewinner des Wettbewerbs 2017 waren Marion Stadtler und Marika Bernreuther (nicht anwesend). Wir gratulieren dazu herzlich. Die musikalische Umrahmung des Abends übernahmen Margit Fleischmann und Gerlinde Mannert. Rudi Eder hat zum Schluß des Abends nochmal darauf hingewiesen, dass für die kleine Gartenanlage an der Mehrzweckhalle noch Hobbygärtner benötigt werden, die kleinere Arbeiten übernehmen können.

Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Oktober 2017

Bebauungsplanänderung Heimweg

Zu diesem Thema gab es bereits eine Bürgeranhörung, zu dem man die Anwohner des Heimwegs eingeladen hat. Aktuell wurden die Planungsentwürfe vorgestellt. Es sollen zwei Häuser mit insgesamt 13 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen 76 und 171 qm mit Aufzug, Tiefgarage, Carports in barrierefreien Wohnen entstehen.

Auf dem Grundstück herrscht grundsätzlich Baurecht für 2 Häuser und von der Gemeinde wurden die Begründungen erklärt, warum einer Bebauung zugestimmt wird. Im Zuge der Bebauung könnte eine neue Wasserleitung mit entsprechendem Durchmesser vom Quellenweg an die Fürther Straße gelegt werden, die das östliche Dorf mit mehr Wasserdruck versorgt. Aus brandschutzgründen wäre das ein Vorteil, da der bestehende Wasserdruck im Heinrich-Heinel Heim aktuell nicht ausreichend ist. Ferner könnte ein Fußweg vom Quellenweg oberhalb des Engeleinsgraben zur Fürther Straße errichtet werden. Die Erschließung der Straße wird ebenfalls vom Quellenweg in den Heimweg führen, wobei man durch die Verkehrsführung verhindern will, dass kein Durchgangsverkehr Heuberg – Fürther Straße möglich ist. Für die Gemeinde hat das den Vorteil, dass die Kosten für diese umfassenden Erschließungsmaßnahmen vom Investor übernommen werden müssten. Bei einem Bau von 2 einfachen Wohnhäusern könnte man diese Maßnahmen nicht auf die Bauherren umlegen.

Damit diese 13 Wohneinheiten auch realisiert werden können, hat man 2 Vollgeschosse mit Penthaus-Wohnung auf dem Dach geplant. Ein Vorvertrag ist bereits erfolgt und als nächsten Schritt will man den Plan in der Kreisverwaltung den Trägern öffentlicher Belange (Bauaufsicht, Naturschutz, Brandschutz, Wasser- und Bodenschutz, etc.) einbeziehen und die Planungen notariell absichern.

Die aktuelle Planung des Investors wird im Internet unter folgender Adresse beworben:

http://www.heimweg10.de

Die Meinung:

Das in Puschendorf Wohnraum benötigt wird, darüber besteht wohl Einigkeit. Das Grundstück liegt aber direkt an einem Landschaftsschutzgebiet (Engeleinsgraben mit Wolfgangsquelle) und vor allem das geplante Haus im Osten steht in der Planung sehr nah am Waldrand. Ich befürchte, dass man irgendwann verlangt einen Teil der Bäume zu fällen um bei Sturmschäden geschützt zu sein. Sollte das wirklich geschehen, dann ist ein Landschaftsschutz nichts wert und jeder, der genügend Geld in Immobilien investiert, kann sich seine Vorteile erkaufen.

Außerdem bewirbt man die Wohnanlage barrierefrei, da sie über einen Aufzug verfügen soll. Für ältere Menschen mag das interessant klingen, man sollte aber bedenken, dass zwar das Gebäude Vorteile bieten mag, nicht aber die Lage. Denn wer vom Heimweg zur Fürther Straße gelangen will, muss in jedem Fall bergauf.

Manfred Schroll

Neubau eines Kindergartens in der Traubenstraße 45.

Es besteht ein dringender Bedarf an Kindegartenplätzen. Die bisherige Kapazität ist längst nicht mehr ausreichend und muss unbedingt erweitert werden. In einer Vorbesprechung hat sich der Bauausschuss für ein Mehrzweckgebäude mit einem oder zwei Obergeschoßen und zusätzlichen Wohnungen entschieden. Dadurch wird Bauen wird zwar insgesamt aufwendiger, aber es hat den Vorteil, dass man die anteiligen Kosten für den Kindergarten senken kann, dessen geschätzten Kosten ca. 600.000 € (brutto - ohne Nebenkosten) betragen. Davon werden 80-87% bezuschusst und der Gemeindeanteil wird bei ca. 100.000 € liegen.

Es wurden zwei Planungsentwürfe vorgestellt, die den meisten Nutzen bringen. Gebaut wird ohne Keller, der Kindergarten und die notwendigen Versorgungsräume sind im Erdgeschoss. Je nach Variante werden ein oder zwei Obergeschosse mit 3 oder 5 Wohneinheiten errichtet. Dazu muss auch eine ausreichende Anzahl von Stellplätzen bereitgestellt werden, die sowohl für die geplanten Wohnungen, als auch für die Mitarbeiter des Kindergartens und für das Bringen und Abholen der Kinder mit dem Auto ausreichen. Bürgermeister Kistner erwähnte bei der Gelegenheit, dass bei der Kinderkrippe die wenigsten Eltern mit dem Auto kommen und viele erfreulicherweise ihr Kind zu Fuß oder Fahrrad abholen.

In den Planungen der mehrgeschossigen Bauweise ist auch berücksichtigt, dass im Falle eines weiteren Bedarfs an Kindergartenräume das OG dazu umgestaltet werden könnte.

Die Meinung:

Die vorgestellten Planungen, ein Mehrzweckgebäude zu errichten sind durchdacht und machen Sinn. Damit kann man den Bedarf an Kindergartenplätzen decken und gleichzeitig den Bedarf an benötigten Wohnraum gerecht werden. Ich plädiere aber dafür, dass man bei der Außenfläche das Kindergartens, sich nicht auf Mindestmaße beschränkt, sondern den Kindern eine großzügige Fläche zum Spielen und Toben zur Verfügung stellt. Die Anzahl der Wohnungen und die damit verbundenen Flächen für die Stellplätze sollte also gut überlegt sein.

Manfred Schroll

Ausstattung des Rathauses mit einem Aufzug

Für den geplanten Aufzug am Rathaus muss zunächst die Technik errichtet werden, da sich der weitere Bau danach richtet. Dazu wurden 6 namhafte Hersteller von Aufzugstechnik angeschrieben wovon 4 ein Angebot abgegeben haben. Die Firma Kone aus Hannover hat mit dem Angebot von ca. 50.000 € den Zuschlag erhalten, der teuerste Anbieter lag mit fast 89.000 weit darüber.

Neue Standesbeamte in der Gemeinde

Mit Wirkung zum 1.10.2017 wurde Herr Martin Damm zum neuen leitenden Standesbeamten bestellt. Herr Damm hat sich das Fachwissen dazu angeeignet und verfügt auch über ausreichend Erfahrung. Stellvertreter ist Herr Jürgen Reingruber.

Planung eines Kreisverkehrs in Langenzenn

Die Stadt Langenzenn plant an der Kreuzung Nürnberger Str. – Raindorfer Weg (Ecke Eisdiele Carlo) einen Kreisverkehr.

Neues Werkzeug für die Feuerwehr Puschendorf

Die Schere und Spreizer sind inzwischen 27 Jahre alt und für den Einsatz an modernen Fahrzeugen nicht mehr ausreichend. Da sie gegen modernes Werkzeug ausgetauscht werden sollen, wurden 3 Angebote eingeholt deren Preise zwischen 22.000 € und 23.000 € liegen. Da von der Regierung Mittelfranken ein Zuschuss von 6.000 € bewilligt wurde, liegen die tatsächlichen Kosten bei 16.000 €. Den Zuschlag hat die Firma Ziegler für das System Holmatro bekommen.

Aktuelle Situation der Parkplätze bei Dr. Adamek bzw. Kindergarten

Puschendorf verfügt glücklicherweise über einen sehr engagierten Hausarzt, der sehr beliebt und gut besucht ist. Die verfügbaren Parkplätze in diesem Bereich sind allerdings begrenzt, da sowohl die Mitarbeiter der Praxis als auch des Kindergartens ihre Autos dort parken müssen. Weil es sich um öffentliche Parkplätze handelt, kann jeder Anwohner sein Auto dort abstellen. Ein Vorschlag dazu wäre in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18 Uhr nur Kurzparken für die Dauer von 2 Stunden zu ermöglichen. Als Alternative hat Dr. Adamek der Gemeinde angeboten, auf dem Grünstreifen Parkplätze auf eigene Kosten zu errichten. Der Gemeinderat will sich mit dem Thema befassen und in einer der nächsten Sitzungen eine Lösung dazu vorstellen.

Manfred Schroll

1. Puschendorfer Oldtimertreffen - Interview mit Klaus Pattermann

1. Puschendorfer Oldtimertreffen 2017Das 1. Oldtimertreffen in Puschendorf war ein voller Erfolg. Mit so vielen Ausstellern und Besuchern hat wohl kaum einer gerechnet. Umso größer war die Überraschung am Dorfplatz, auf dem es viele Oldtimer-Motorräder und historische Autos zu sehen gab. Wie es zu diesem Erfolg gekommen ist, darüber habe ich mich mit Klaus Pattermann unterhalten, der einer der Organisatoren des Treffens war.

 

Manfred Schroll: Welche Beziehung hast du zu Oldtimern?

Klaus Pattermann: Ich selbst hatte einen alten Ford-Capri und einen Mercedes besessen und war daher schon oft auf solchen Treffen. Letztes Jahr war ich auf dem Oldtimer-Treffen in Langenzenn, das mir von der Aufmachung ganz gut gefallen hat.

Manfred Schroll: Wie ist es dazu gekommen in Puschendorf ein Oldtimer-Treffen zu veranstalten?

Klaus PattermannKlaus Pattermann: Der Gedanke war nicht neu, darüber haben wir unter den MOPA-Freunden schon öfters geredet. Allerdings waren die bisherigen Vorstellungen für ein solches Treffen in einem viel kleineren Rahmen, wie zum Beispiel in einem Hof oder vor unserer Werkstatt in der Dorfstraße. Mein Vorschlag für ein Treffen in einem viel größeren Umfang zu veranstalten wurde zunächst skeptisch betrachtet. Aber dank vieler Unterstützer wurde der Entschluss gefasst es auf den Dorfplatz zu veranstalten. Ich habe mich mit dem Thema lange und intensiv auseinandergesetzt, eine Liste mit wichtigen Punkten niedergeschrieben und diese nacheinander abgearbeitet. Unsere Planung war sehr detailliert und wir wollten nichts dem Zufall überlassen.

Manfred Schroll: Meinen Respekt vor der guten Organisation. Du hast früher immer die Gewerbeausstellung in Puschendorf organisiert und deine Erfahrung mit Veranstaltungen ist sicherlich von enormen Vorteil. Alles war sehr strukturiert und übersichtlich Aber wie muss sich ein Unbeteiligter das vorstellen, welche Vorbereitungen sind dazu nötig?

Klaus Pattermann: Ich habe mich zunächst beim 1. Bgm. Wolfgang Kistner und 2. Bgm. Stephan Buck erkundigt ob so etwas überhaupt machbar ist. Die Antwort war eindeutig positiv. Dann mussten verschiedene Angelegenheiten mit dem Landratsamt geklärt werden. Auch hier habe ich Unterstützung durch die Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung, vor allem von Dieter Glaser erhalten.

Ermöglicht haben das all die freiwilligen Helfer und die Unterstützer des Treffens. Auch großen Dank an die Anlieger der Dorfstraße, die uns ihren Hof als Stellplätze für die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben.

Manfred Schroll: Was war euere Zielgruppe für das Treffen?

Klaus Pattermann: Autos und Motorräder. Keine Traktoren, da diese zeitgleich ein Treffen in Wilhermdorf hatten. Außerdem hätten die den Rahmen gesprengt. Wichtig war auch, dass wir ein paar „Zugpferde“ für das Treffen einladen, wie z.B. Tauber Motorsport aus Obermichelbach und den Fiat-Club aus Neustadt/Aisch, dessen Vorstand ich gut kenne.

Manfred Schroll: Habt ihr auch bestimmte Clubs dazu eingeladen?

1. Puschendorfer Oldtimertreffen 2017Klaus Pattermann: Natürlich konnten wir einige Clubs für das Treffen begeistern. So waren auch die Clubs von Adelsdorf und Neustadt/Aisch gut vertreten, die ebenfalls Werbung unter Mitgliedern und Bekannten gemacht haben. Sonst hätten wir nie ca. 190 Motorräder und etwa 230 Autos zusammengebracht. Übrigens war der Veranstalter von den 100-Meilen von Nürnberg (DTM-Meisterschaft) mit einem Oldtimer-Auto sogar persönlich anwesend.

Manfred Schroll: Es sind den MOPA-Freunden sicherlich Unkosten entstanden. Wie habt ihr das finanziert?

Klaus Pattermann: Es haben sich 21 Firmen am Plakat mit einer Spende beteiligt. Damit konnten wir die Kosten für den Druck der Plakate decken. Außerdem haben die Frauen der Mopa-Freunde etwa 36 Kuchen, 80 Küchle und viel Kaffee verkauft. Das hat sich gelohnt.

Manfred Schroll: In welchem Umfang habt ihr Reklame für das Treffen gemacht?

Klaus Pattermann: Wir haben sowohl in lokalen Zeitungen als auch in überregionalen bzw. deutschlandweiten Fachzeitschriften, wie z.B. die Zeitschrift „Motor-Classic“, „Oldtimermarkt oder „Auto-Bild-Classic“ das Treffen angekündigt. Die Redaktionen habe ich alle persönlich angerufen, worauf sie uns in ihren Veranstaltungskalender umsonst aufgenommen haben. Ganz besonders möchte ich auch die Fürther Nachrichten erwähnen, die für uns eine sehr gute Werbung machten.

Manfred Schroll: Ich muss gestehen, dass ich total überrascht war, wie viele Aussteller von Autos und Motorrädern zu dem Treffen gekommen sind. Als ich zum Dorfplatz gelaufen bin, habe ich angenommen, dass es ein einige alte Motorräder und vielleicht noch ein paar Autos zu sehen gibt. Dort angekommen war ich erstmal sprachlos. Habt ihr mit so einem großen Andrang gerechnet?

Freie Wähler Puschendor - Oldtimertreffen 2017Klaus Pattermann: Die Werbung war für uns in jedem Fall erfolgreich, denn zusammen mit Erwin und Helmut haben wir drei die Plakate weit über den Landkreis hinaus aufgestellt. Roland Stöckl hat die ganzen Angelegenheiten mit Email und Internet erledigt. Unsere Veranstaltung hat sich dann auch herumgesprochen und somit hatten wir eine gute Resonanz. Zwischen 12 und 13 Uhr dachte ich, dass wir überrannt werden und fasste hätte ich den Überblick verloren. Durch das engagierte Mitwirken von Helmut Hofmann, Roland Stöckl, Thomas Münchmeier und Matthias Weghorn als Einweiser sowie der Freiwilligen Feuerwehr Puschendorf konnten wir die eintreffenden Fahrzeuge gut auf die Stellplätze verteilen.

Manfred Schroll: Es waren auch Fahrzeuge aus der ehemaligen DDR vertreten. Die Simson-Schwalbe Mopeds sind heutzutage echter Kult.

Klaus Pattermann: Dafür hat Gertrud Popp gesorgt, die den Vorstand vom Schwalbe-Club kennt. Als der Club mit den Mopeds auf den Dorfplatz eingefahren ist, war das ein Bild das mich vor Freude gerührt hat.

Manfred Schroll: Wie war das Feedback zu dem Treffen?

Klaus Pattermann: Eindeutig positiv, denn es waren viele interessante Fahrzeuge dabei, die dem Treffen einen sehr vielseitigen Aspekt gegeben haben. Das älteste Motorrad war etwa 100 Jahre alt. Die Mischung von Mofa, Moped, Motorrad und Auto war einfach traumhaft und wurde auch von allen Seiten gelobt. Darauf waren wir alle sehr stolz.

Manfred Schroll: Wie geht es weiter? Ist eine Fortführung des Oldtimer-Treffens geplant?

Klaus Pattermann: Wir werden im MOPA-Club das Thema besprechen. Die Entscheidung steht im Moment noch aus.

Manfred Schroll: Kannst du noch ein paar Worte zu den MOPA-Freunden sagen?

Klaus Pattermann: Entstanden ist die Sache durch Reinhard Roch und Helmut Hofmann. Inzwischen sind es ca. 12-15 Personen, die eine Vorliebe für alte Motorräder haben. Der Name MOPA ist ein Synonym für Mofa, Moped, Motorrad und ist eine lose Gemeinschaft mit Interesse an diesen Fahrzeugen. Deshalb treffen wir uns regelmäßig und machen gelegentlich Ausfahrten mit unseren Fahrzeugen, wobei wir ein sehr gemütliches Tempo fahren. Der Spaß an der Sache steht bei uns im Vordergrund.

Manfred Schroll: Ich danke für das Gespräch und wünsche euch alles Gute für 2018.

Die Bilder vom Oldtimer-Treffen sind in unserer Bildergalerie zu finden.

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Aus dem Gemeinderat - 5. September 2017

Antrag der Freien Wähler zur Ausspache über den Wegzug der Firma Zettner

Um Gerüchten und Halbwahrheiten entgegenzuwirken, warum die Fa. Zettner aus Puschendorf wegzieht, hatten die Freien Wähler einen Antrag gestellt, dass dieses Thema öffentlich im Gemeinderat behandelt wird. Einer der Gründe warum die Planungen zum Bau einer neuen Fertigungshalle in Puschendorf von der Fa. Zettner inzwischen aufgegeben wurden, waren die ständigen zeitlichen Verzögerungen sowohl bei der Bauvoranfrage, als auch beim eigentlichen Bauantrag.

Dazu hat Bürgermeister Kistner eine Stellungnahme in der Gemeinderatssitzung am 5. September abgegeben und ausführlich erklärt, dass sämtliche Anträge, die an die Gemeinde Puschendorf eingereicht wurden, stets zügig an das Landratsamt weitergeleitet wurden. Daraus ist auch ganz klar ersichtlich, dass kein schuldhaftes Verhalten der Gemeinde vorliegt.

Anmerkung:

Ich vermeide es bewusst, die einzelnen Dinge näher auszuführen, da inzwischen auch ein Artikel in den Fürther Nachrichten veröffentlicht wurde. Fa. Zettner ist in Puschendorf der zweitgrößte Arbeitgeber, der mit über 60 Arbeitsplätzen maßgeblich beiträgt, dass Einheimische einen sicheren Vollzeit- bzw. Teilzeit Arbeitsplatz haben und die Gemeinde profitiert sicherlich auch von den Einnahmen der Gewerbesteuer.

Eine Sache hat mich aber doch gewundert:

Um ein umfassendes Bild von der missglückten Lage zu bekommen, müssen beide Seiten zu Wort kommen dürfen. Firmeninhaber Uwe Zettner war als Zuhörer bei der Gemeinderatsversammlung anwesend, aber eine Wortmeldung durfte er nicht vornehmen. Laut Satzung ist das für Nichtmitglider des Gemeinderats auch nicht erlaubt. Aber bei dem Thema und der gewaltigen Auswirkung für Puschendorf wäre es durchaus angebracht gewesen nicht nur über ihn zu reden, sondern im öffentlichen Dialog mit ihm die Dinge klarzulegen.

Manfred Schroll

Bebauungsplan „Heide II“ (Veitsbronn)

Für die Bebauung des Gebietes gab es eine erneute Anhörung, da einige Anwohner von „Heide I“ Einspruch gegen die Zunahme des Verkehrs in ihrem Wohngebiet geklagt haben. Die Verkehrsbelastung steigt von 24 auf 310 Fahrzeugen innerhalb 24 Std. Laut Richtlinie zur Anlage von Straßen (RASt 06) sind in Wohnstraßen allerdings 3000 Fahrzeuge in 24 Stunden zulässig. Der Gemeinderat wurde davon lediglich in Kenntnis gesetzt und erhebt dagegen auch keine Einwände.

Interessant war die Information aber dennoch, da zuletzt von einzelnen Anwohnern des Heimwegs in Puschendorf eine ähnliche Kritik kam. Auch dort wird durch den geplanten Bau eines Mehrfamilienhaueses eine Zunahme der Verkehrsbelastung befürchtet, jedoch in viel niedrigeren Dimensionen.

Eineder meistbelasteten Wohnstraßen in Puschendorf ist übrigens die Traubenstraße, auf der innerhalb 24 Stunden ca. 300 Fahrzeuge unterwegs sind (Kindergarten, Dr. Adamek). Auf der Hauptstraße (Kreisstraße) verkehren ca. 3500 Fahrzeuge / 24 Std, Heuberg ca. 1200 Fahrzeuge / 24 Std. und auf der Höfener Straße ca. 1000 Fahrzeuge/ 24 Std.

Erstellung eines Energiekonzeptes innerhalb der Zenngrund-Allianz

In der Zenngrund Allianz besteht der Wunsch an die Kommunen, ein Energiekonzept zu erstellen. Dies soll folgende Schwerpunkte beinhalten:

  • Ermittlung der Möglichkeit für zentrale Wärmeversorung
  • Nutzung erneuerbarer Energien (Windkraft, Photovoltaik/Solarthermie)
  • Energiebedarf und Einsparungsmöglichkeiten and Wohnhäusern für kommunale Liegenschaften
  • Kläranlagen-Konzept
  • Straßenbeleuchtung
  • Elektromobilität
  • Entwicklung einer gemeinsamen, zukünftigen Energiestrategie

Allerdings betragen die Kosten alleine für die Erstellung eines Konzeptes ca. 112.000 Euro (Brutto). Es werden zwar 70 – 75% der Kosten gefördert, aber der Anteil der Gemeinde liegt zwischen 2.700 Euro und 3.300 Euro. Vorausgesetzt, dass sich alle Kommunen in der Zenngrund-Allianz daran beteiligen. Ansonsten wird der jeweilige Anteil entsprechend teurer. Bisher haben auch nur Wilhermsdorf und Obermichelbach zugesagt.

Die Gemeinde Puschendorf hat bereits die Straßenbeleuchtung vollständig auf LED umgestellt. Für den Anbau von Biomasse, Photovoltaik oder Windräder fehlen in der Gemeinde die Flächen. Das im Besitz der Gemeinde befindliche Wohnhaus, Neustädter Str. 31 wurde komplett energetisch saniert und hat in diesem Zuge neue Fenster und eine Dämmung erhalten. Das Rathaus bekam 2009 eine Hackschnitzelheizung und die Eichwaldhalle wurde ebenfalls energetisch saniert (Heizung, Lüftung, Steuerung) und zwar erheblich mehr als von der Energieagentur gefordert. Was dann noch zu machen wäre, lässt sich auch ohne eines zusätzlichen Energiekonzeptes abschätzen. Deshalb sieht der Gemeinerat auch keinen Grund, sich an der Ausarbeitung dieses Konzeptes zu beteiligen.

Prüfung der Elektrogeräte innerhalb der Gemeindeverwaltung

Um sie Sicherheit der Elektrogeräte der Gemeindeverwaltung, Bauhof und Kläranlage zu gewährleisten, müssen sie regelmäßig überprüft werden. Die letzte Überprüfung fand 2009 statt und ist für die 250 Geräte wieder fällig. Dazu wurde im Haushalt 2017 auch ein Betrag von 5.000 Euro eingestellt. Es wurden 7 Elektrobetriebe angeschrieben, wobei nur 3 davon ein Angebot abgegeben haben. Den Zuschlag hat die Firma Jakob aus Puschendorf zum Angebotspreis von ca. 3700 Euro bekommen.

Beratung zum geplanten Allwetterplatz

Wie von den Freien Wählern Puschendorf gefordert, soll auf dem alten Fußball-Platz ein Allwetterplatz entstehen, der für jedermann und vielfältig nutzbar sein soll. Hier sollen verschiedene Sportarten wie Basketball, Handball, Badminton, Fußball, etc. ausgeführt werden können. Als besondere Eigenschaft, soll auch die Möglichkeit bestehen, die Fläche im Winter als Eislaufbahn zu verwenden. Da vor einigen Jahren ein großzügiger Betrag als Erbe eingegangen ist, wäre eine Realisierung eines solchen Platzes durchaus lohnenswert. Bürgermeister Kistner hat dazu auch eine Umfrage in der Bevölkerung durchgeführt und die große Mehrheit hat sich auch für einen Allwetterplatz ausgesprochen. Stephan Buck von den Freien Wählern hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für Kinder der Altersgruppe 10 – 16 Jahre kaum Freizeitmöglichkeiten bestehen. Es gibt Spielplätze für Kinder, aber ab einem gewissen Alter wird das Freizeitangebot ziemlich dünn. Zwar bietet der Sportverein verschiedene Möglichkeiten, aber für Aktivitäten außerhalb eines Vereins ist kaum etwas vorhanden.
Bürgermeister Kistner hat dabei auch betont, dass er eine sinnvolle Verwendung des Erbes für absolut notwendig hält und sich klar gegen eine Zerstückelung der Geldspende in viele kleine Beträge für unterschiedliche Zwecke ausspricht.
Der aktuelle Diskussions-Stand: Es wurden inzwischen verschiedene Angebote von Fachfirmen eingeholt und man hat sich in Gemeinden informiert, die einen solchen Allwetterplatz bereits gebaut haben. In der aktuellen Diskussion wurde über den Bodenbelag des Platzes beraten. Bürgermeiste Kistner hat dazu ein Muster vorgestellt. Wichtiges Kriterium dabei ist der Pflegeaufwand und die Haltbarkeit des Bodens.

Einbau von Rauchmeldern in der Eichwaldhalle

Bisher hat es in der Eichwaldhalle nur einen einzigen Rauchmelder gegeben. Da es inzwischen Pflicht ist, in Wohnungen und Gebäuden Rauchmelder zu installieren, soll auch die Eichwaldhalle mit 38 Rauchmelder flächendeckend nachgerüstet werden. Die hohe Zahl resultiert darin, dass es notwendig ist, Rauchmelder auch in den Zwischendecken anzubringen. Den Zuschlag hat die Fa. Noppenberger aus Höchstadt zum Angebotspreis von ca. 3400 Euro erhalten.

Der Haushalt für 2017 wurde vom Landratsamt Fürth überprüft und genehmigt.

Hier ein paar Zahlen dazu:

Die Gesamtverschuldung der Gemeinde reduziert sich von ca. 2,7 Millionen Euro auf etwa 2,5 Millionen Euro. Damit beträgt die Pro-Kopf Verschuldung 1143 Euro bei insgesamt 2185 Einwohnern.

Der Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt bei 627 Euro.

Die allgemeine Rücklage beträgt ca. 1,9 Millionen Euro. Im laufenden Haushaltsjahr sind Entnahmen von ca. 2 Millionen und eine Zuführung von 1,3 Millionen Euro vorgesehen.

Die Hebesätze für Grundsteuer (A und B) sowie Gewerbesteuer (E) bleiben mit 350 v. H. unverändert.

Der Überschuss in der Wasserversorgung betrug für das Jahr 2016 ca. 36.000 Euro und für 2017 etwa 31.000 Euro.

Bei der Abwasserbeseitigung ist für 2016 ein Fehlbetrag von 98.000 Euro vorhanden und für 2017 sind es etwa 110.000 Euro. Die Abwasserbeseitigung muss deshalb neu kalkuliert werden.

Das Bestattungswesen weist für 2016 einen Fehlbetrag von 17.000 Euro aus und für 2017 sind es 19.000 Euro.

Für den Kindergarten zahlte die Gemeinde im Jahr 2016 ca. 266.000 Euro und im Jahr 2017 waren es 316.000 Euro.

Für das Wirtschaftsunternehmen Eichwaldhalle betrug der Aufwand inklusive Abschreibung im Jahre 2016 ca. 176.000 Euro und im Jahr 2017 ca. 185.000 Euro.

Die Konzessionsabgabe beträgt ca. 50.000 Euro und die Kreisumlage beträgt ca. 747.000 Euro.

Das Landratsamt empfiehlt, die gemeindeeigenen Quellen verstärkt auszuschöpfen.

Finanzförderung für den neuen Kindergarten.

Es stehen dafür Fördermittel von 85 – 90 % zur Verfügung. Dabei muss die Planung bis zum Jahr 2019 erfolgen und die Fertigstellung spätestens 2023 abgeschlossen sein.

Manfred Schroll

Partnerschaft mit Zwönitz gefestigt

Anlässlich des 20. Jubiläums der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde enthüllten der Dorfchemnitzer Ortsvorsteher Wolfgang Grabner und Puschendorfs Bürgermeister Wolfgang Kistner eine Tafel am Platz vor der Knochenstampfe. Eine Sommerlinde schmückt den zentralen Platz vor dem Museum und erinnert an die friedliche Überwindung der deutschen Teilung.

Die Puschendorfer Delegation, bei der auch zweiter Bürgermeister Stephan Buck und Ex-Gemeinderat Christoph Klöber dabei waren, besuchten auch das Sommer-Oldies Festival auf Einladung der Stadt Zwönitz, zu der Dorfchemnitz mittlerweile gehört. Ein flottes Fest mit Boogie-Woogie-Musik und Oldtimerausfahrt ins Erzgebirge.

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