Wir sind eine parteifreie Wählergemeinschaft politisch ehrenamtlich tätig zum Wohle unserer Gemeinde und seiner Bürgerinnen und Bürger.
100% Puschendorf - 0% Partei

Mehr Tiefe erwartet

Auf große Resonanz stieß Ende Januar die Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten und aller zur Kommunalwahl antretenden Parteien und Wählergruppen. Am Ende hatten die Veranstalter der Diakonie-Gemeinschaft 350 Stühle in der Halle aufgestellt, die alle mit interessierten Puschendorferinnen und Puschendorfern besetzt waren. Von Politikverdrossenheit also keine Spur

Die Rolle des neutralen Moderators übernahm Rektor Friedrich Rößner, der den Kommunalpolitikern die Möglichkeit gab, sich nach klaren Regeln vorzustellen und ein paar Sätze zum eigenen Programm zu nennen
Von vielen am meisten erwartet war dabei sicher das Dreier-Duell der Bürgermeister-Kandidaten. Spektakuläre Auseinandersetzungen fanden aber nicht statt, alle hielten sich höflich zurück und betonten die jeweils eigenen Stärken und Erfahrungen.

Während Dieter Glaser sich in erster Linie von seinem Kandidaten Dirk Eiben vorstellen lies und dieser auf die Verwaltungskenntnisse als Mitarbeiter im Vorzimmer des ausscheidenden Bürgermeisters verwies, betonte Erika Hütten als Einzelkämpferin ihre zurückliegende Erfahrung als zweite Bürgermeisterin vor 2014. Nach der Niederlage bei der letzten Wahl des Bürgermeisteramtes legte sie auch ihr für die CSU errungenes Gemeinderatsmandat nieder und war somit in den letzten Jahren nicht im Gemeinderat vertreten. Nahtlos vom Gemeinderat ins Bürgermeisterzimmer möchte hingegen Alexander Dörr von den Freien Wähler wechseln. Er sieht es für sich als Vorteil an, nicht als Verwalter anzutreten, sondern setzt auf die Fachkenntnisse der Mitarbeiter im Rathaus. Moderne Arbeitsweisen, ein bürgernaher Blick von außen und seine beruflichen Erfahrung bei der Sparkasse, sowie die aktiven Vernetzung in den örtlichen Vereinen, sieht er als seine Vorzüge. Diese will er künftig zum Wohl Puschendorfs einsetzen.

70 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich am 15 März um Stimmen für die 14 Plätze im Gemeinderat. Neben den etablierten Kräften CSU, Freie Wähler und SPD, die bei der letzten Wahl fast gleichauf lagen, bewerben sich diese Mal erstmals noch die Grünen, die sich auf der bundesweiten Erfolgswelle schwimmend einige Stimmen versprechen und die Glaser-Liste Bürger für Puschendorf.

Insgesamt gelang es kaum im sehr engen Zeitraum von nur 90 Minuten wirklich tiefer in die Inhalte der Gruppierungen einzusteigen, oder gar Gegensätzliches ans Licht zu bringen. Themen wie Umweltschutz, ÖPNV, ein barrierefreier Zugang zum Bahnhof oder die Glasfaserversorgung des Dorfes wurden nur oberflächlich angesprochen. Von allen Teilnehmern wurde deshalb auf die eigenen mehr oder weniger ausführlichen Programme und Positionen verwiesen.

Auch Fragen aus dem Plenum kamen sehr spärlich und von sehr unterschiedlicher Aussagekraft.

Der äußerst interessante Veranstaltungsansatz hätte es verdient gehabt noch etwas längere Zeit zu bekommen. Die Zuschauer, die sich den Abend eingerichtet hatten, hätten sich sicherlich darüber gefreut, noch mehr von den Kandidaten und Gruppierungen zu erfahren. Hängen blieb wahrscheinlich am ehesten der relative hilflose Versuch der CSU das Erringen eigener Mandate mit dem Pflanzen von je 100 Bäumen zu verbinden. Dies wurde von den Besuchern mit vernehmbaren Lachen quittiert.

Andreas Eckert

 

Anmerkung der Redaktion:

Auf der Podiumsdiskussion wurde unser Bürgermeisterkandidat Alexander Dörr vom ehemaligen Vorsitzenden der SPD dafür kritisiert, dass er sich wünscht, dass auch im künftigen Gemeinderat keine Parteipolitik einzieht. Wir wissen zwar nach wie vor nicht, was an dieser Aussage kritikfähig ist, zumal wir immer betont haben, wie gut die Zusammenarbeit der Fraktionen in Puschendorf in den letzten Jahren war.

Wir empfehlen aber allen Interessierten die Lektüre des tags darauf in der Nürnberger Nachrichten erschienenen Artikel: "Christsoziale Laternen gibt es nicht"

 

2020 PodiumsdiskussionDiakonie

Aus dem Gemeinderat - Februar 2020

Scheibengardienen für die Büroräume der Gemeindeverwaltung.

In den Büroräumen der Gemeindeverwaltung sollen Plissee-Scheibengardinen angebracht werden. Das dient zum einen den Sichtschutz, damit niemand von außen auf die Bildschirme der Arbeitsplätze schauen kann und man reduziert damit auch die Blendwirkung auf den Monitoren. Dazu bekam die Gemeinde 2 Angebote zwischen 2600 und 4400 Euro. Das günstigere Angebot hat die Firma Tielfe aus Langenzenn gemacht, die auch den Zuschlag dafür erhalten hat.

Erneuerung der Heizungssteuerung im Rathaus

Der Wärmefluss der einzelnen Heizkörper wird im Rathaus per Funk an die Regeltechnik im Heizungskeller an die Steuereinheit übertragen. Dies ist oft mit Störungen verbunden und bedingt durch die alte Technik, die teilweise schon 30 Jahre alt ist, arbeitet sie auch nicht effizient. Im Zuge der Rathaussanierung will man auch hier deutliche Verbesserungen, durch moderne Komponenten erzielen. Dazu soll eine neue Steuerung eingebaut werden, die es zum Beispiel ermöglicht, die Raumtemperatur individuell zu regeln. Aktuell ist das nicht möglich und die Wärme wird ungeregelt in die Räume verteilt. Die Firma Jakob hat dazu ein Angebot von ca. 13.600 Euro abgegeben.
Im Gemeinderat war man sich einig, die Technik zu modernisieren. Man hat das Thema aber zunächst abgesetzt, da man sich erst über einen möglichen Zuschuss für diese Modernisierung erkundigen will.

Modernisierung der Software im Rathaus

Rathaus Service Portal (RSP)
Das Rathaus Service Portal (RSP) ist eine Software, die es den Bürgern ermöglicht, in Verbindung mit ihrem elektronischen Personalausweis viele Behördengänge online durchzuführen.

Rats-Informations System (RIS)
Es handelt sich hier um ein Dokumenten-Management-System, also eine elektronische Dokumentation und Ablage der einzelnen Dokumente. Damit soll der Workflow weitgehend elektronisch geregelt werden und wird in jeden einzelnen Schritt automatisch und umfangreich erfasst. Man spart sich dadurch enorme Mengen an Unterlagen in Papierform und die Dokumente sind elektronisch abrufbar.

Elektronische Rechnung
Eine vom Europaparlament beschlossene Richtline. Sie ist verpflichtend und dient zur Vereinfachung der Prozesse im Rechnungswesen. Damit können Rechnungen digital erfasst und auf Basis von strukturierten Daten elektronisch verarbeitet werden.

Die Arbeitsprozesse werden dadurch erheblich vereinfacht und sind viel transparenter, da jeder Verarbeitungsschritt elektronisch dokumentiert wird. Es umfasst auch ein unveränderbares digitales Archiv und macht die bisherige Menge an Papierordnern überflüssig. Ein Haushaltsjahr umfasst laut Bürgermeister Kistner mittlerweile zwischen 20 und 25 Ordner und das Archiv im Keller platzt aus allen Nähten. Man hat auch den unschätzbaren Vorteil, alles elektronisch vom PC abrufen zu können, ohne jedesmal eine Menge von Ordnern zu wälzen.

Die Gemeinde bekommt dazu vom Freistaat Bayern einen Zuschuss und je mehr Online-Dienste und elektronische Unterstützung die Gemeinde hat, desto höher fällt auch der Zuschuss aus. Das Gesamtpaket der Software ist nicht ganz billig – aber notwendig und zum Teil gesetzlich vorgeschrieben. Das Rathaus-Service-Portal kostet alleine ca. 12.000 Euro, das Gesamtpaket liegt deutlich darüber.

Entschädigung der Wahlhelfer

Es stehen zur Kommunalwahl ca. 50 Wahlhelfer zur Verfügung. Die aktuelle Entschädigung wird dieses Jahr auf 60 Euro erhöht. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, so werden zur Auszählung der Stimmen zusätzlich 30 Euro vergütet.

Neuer Kindergarten: Vergabe der Fliesenarbeiten

Dazu haben 5 Firmen ein Angebot abgegeben die zwischen 28.100 Euro und 36.700 Euro lagen. Geschätzt wurden die Kosten auf ca. 30.000 Euro. Den Zuschlag hat die Firma Hacker aus Cadolzburg bekommen (vorbehaltlich der Prüfung durch den Architekten).

Neuer Kindergarten: Vergabe der Garten- und Landschaftsbauarbeiten

Dazu haben 6 Firmen ihr Angebot abgegeben, das zwischen 210.800 und 280.500 Euro liegt. Das günstige Angebot hat die Firma Regenfuss aus Marloffstein bekommen, die auch den Zuschlag, (vorbehaltlich der Prüfung durch den Architekten) erhält.

Verkaufsoffene Sonntage 2020

Die beiden verkaufsoffene Sonntage sind der 26.04.2020 und der 20.09.2020

Sanierung Schießhausweg

Die Planung der Straßensanierung ist in Arbeit. Näheres wird in den nächsten Sitzungen zu erwarten sein.

Stellenausschreibung für den Bauhof

Im Bauhof wird eine Stelle frei, da der bisherige Mitarbeiter Reinhard Weghorn ab Juli 2020 in den Ruhestand geht. Bisher gab es dazu nur 2 Bewerbungen, die laut Bürgermeister Kistner nicht zufriedenstellend sind. Alexander Dörr hat dazu bemerkt, dass es aufgrund der Vollbeschäftigung im Handwerk es sehr schwierig ist, ausgebildete Fachleute zu bekommen. Man will die Ausschreibungen dazu nicht nur im Landkreis Fürth, sondern auch im Landkreis NEA veröffentlichen. Damit erhofft man sich mehr Resonanz. Man ist auch bereit von der geforderten Qualifikation etwas zurückzutreten, wenn der Bewerber zur Weiterbildung bereit ist.

Maßnahmen zur Regenrückhaltung werden anteilig auf das Baugebiet Dorfeiche verrechnet

An der Neustädter Straße sollen umfangreiche Maßnahmen zur Regenrückhaltung durchgeführt werden (siehe Bericht vom Januar). Da das Baugebiet Dorfeiche davon profitiert werden ca. 35% der Kosten (etwa 143.000 Euro) auf die Erschließung hinzugerechnet. Der Verkaufspreis pro qm wird demnächst im Finanzausschuss behandelt werden.

VGN-Tarif nach Herzogenaurach

Aktuell liegt sie Situation vor, dass ein Fahrgast, der im Besitz einer Fahrkarte mit den Zonen 4+T ist, damit nicht von Puschendorf nach Herzogenaurach fahren kann, weil das in der Zone 5 liegt. Um diese Zonen in seinen Fahrschein mit aufzunehmen, fallen zu den bisherigen Gebühren von ca. 77 Euro weitere 20 Euro an. Der Irrsinn dabei ist: mit Zone 4 kann man von Puschendorf bis nach Lauf/Pegnitz fahren, das über 40 Km entfernt ist. Aber nicht von Puschendorf nach Herzogenaurach, das nur 8 Km entfernt ist. Ein Monatsticket dazu würde in der Tarifzone 5 etwa 96 Euro kosten. Die Logik, des VGN-Systems ist sternförmig von Nürnberg / Fürth ausgerichtet. Wer Querverbindungen fahren will, steht damit vor einem Problem. Diesen Missstand will Bürgermeister Kistner beim Landratsamt und beim VGN klären.

Neuer Sendemast

Auf dem Gebäude Konferenzstr. 4 wird ein neuer Sendemast errichtet um eine bessere Netzabdeckung für Mobilfunk zu gewährleisten.

Manfred Schroll

Unsere Kandidaten 2020

Alexander Dörr (Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler - Listenplatz 1)

Dörr

 

Aus Überzeugung, für unser Dorf mit meinen Erfahrungen die Zukunft wegweisend zu gestalten, stehe ich für das Amt des 1. Bürgermeisters zur Wahl. Als Finanzexperte, vielfach engagierter Vereinsmitarbeiter und Familienvater sehe ich mich nach nun 6 Jahren Gemeinderat in der Lage als Bürgermeister für unser Dorf der Richtige zu sein. Die vielen gemachten Erfahrungen in all diesen Gruppierungen versetzen mich in die Lage mit Ihnen über viele Dinge auf Augenhöhe zu sprechen und Entscheidungen fundiert treffen zu können.

Aktuelle Hobbies: Feuerwehr und Posaunenchor, Kochen insbesondere Grillen

 

Stephan Buck (Listenplatz 2)

Buck50 Jahre. Versicherungsfachwirt

Zweiter Bürgermeister und Mitglied des Gemeinderats seit 1996 - Fraktionssprecher, verheiratet - 2 Kinder

Vorsitzender der Freien Wähler Puschendorf
Kassierer der Freien Wähler im Landkreis Fürth
Mitglied in zahlreichen Puschendorfer Vereinen
aktiver Volleyballer im SVP Puschendorf

Mitglied der Vollversammlung der Industrie und Handelskammer Nürnberg (2020-24)

Kommunalpolitik macht viel Freude, weil man die Auswirkungen seiner Entscheidungen direkt erkennt und oft ehrliches Lob und Kritik bekommt. Einige meiner Ideen, konnten in den letzten Jahren umgesetzt werden (z.B. FunCourt /Buslinie nach Herzogenaurach) In der nächsten Periode würde ich gerne den Bahnhof barrierefrei gestalten.

Manfred Schroll (Listenplatz 3)

Schroll60 Jahre, verheiratet - 3 Kinder, Beruf: Software-Entwickler

2. Vorsitzender der Freien Wähler Puschendorf
Ich bin Mitglied in verschiedenen Puschendorfer Vereinen. Besuche die Gemeinderats-Sitzungen regelmäßig und berichte darüber auf der Webseite der Freien Wähler Puschendorf (https://fw-puschendorf.de)

Ich engagiere mich für politische Themen, Umwelt- und Naturschutz, Barrierefreiheit.

Puschendorf soll eine lebenswerte und fortschrittliche Gemeinde sein. Politik bedeutet für mich, erst informieren und recherchieren, dann sinnvolle Entscheidungen treffen, die auch Bestand für die Zukunft haben.

Hobbies: Fotografieren, Radfahren, Musik, Motorrad.

 

 Christian Auerochs (Listenplatz 4)

AuerochsIch bin 27 Jahre alt und von Beruf Maurer- & Betonbaumeister, Betriebswirt

Bereits seit meiner Geburt bin ich in der Vogelstraße in unserem schönen Puschendorf beheimatet. Von Kind auf die Entwicklung der Heimat mitzuerleben ist eine tolle Sache. Schon bereits 2014 habe ich von so vielen Puschendorfer Mitbürgern das Vertrauen geschenkt bekommen, dass ich mit dem Einzug in den Gemeinderat in unserer Heimat aktiv mitentscheiden und gestalten darf.

Auch als Mitinhaber unseres ortsansässigen Unternehmens ist es mir wichtig, für unsere Gemeinde attraktive Arbeitsplätze bereitzustellen und auch für unsere Mitmenschen einen guten Service und die nötige Nähe zu bieten.

Es ist toll auf die Entwicklung der letzten 6 Jahre zurückzublicken und zu erkennen, was wir in unserem Ort geschaffen haben und momentan noch mit dem laufenden Bau der Kita schaffen.

Genau aus diesen Gründen möchte ich mich in Puschendorf miteinbringen und wieder für unseren Gemeinderat kandidieren. Puschendorf muss eine liebens- & lebenswerte Gemeinde bleiben. Genau deswegen müssen wir weiter am Ball bleiben, gerade was Themen wie unsere Infrastruktur, die Kinderbetreuung, sozialen Wohnraum, das Angebot für junge Familien und auch Senioren betrifft und hierfür werde ich mich einsetzen.

 

Matthias Stark (Listenplatz 5)

Stark40 Jahre, verheiratet 2 Kinder
Beruf: Maurer - Gemeindearbeiter

Ich kenne die Gemeindeeinrichtungen aus meiner Tätigkeit sehr gut und möchte diese Kenntnisse im Gemeinderat einbringen. Die Ideen der Freien Wähler für Puschendorf haben für mich viel Bedeutung.

Insbesondere bei der weiteren Verbesserung „Wasserver- und Entsorgung“ möchte ich mich für unser Dorf stark machen.

 

Christina Schobert (Listenplatz 6)

Schobert39 Jahre, verheiratet, 1 Kind,
Beruf: Organisationsassistentin

Ich möchte einen neuen Blickwinkel in den Gemeinderat bringen. Mein Ziel ist es die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen nicht aus den Augen zu verlieren und vor allem den Jugendlichen einen Platz zu geben, denn sie sind unsere Zukunft.

Meine Hobbies sind lesen, kochen und ein reger Gedankenaustausch mit Menschen, egal ob Freund oder Fremder.

 

Andreas Eckert (Listenplatz 7)

Eckert Andreas34 Jahre, ledig, Beruf: IT-Projektmanager

Aktiv in der Jugendarbeit der kath. Jugend Veitsbronn,
Sportschütze

Ich sehe die Notwendigkeit die digitalen Infrastruktur in Puschendorf durch Glasfaserausbau zu verbessern und zukunftsfähig aufzustellen.

Innerhalb der Gemeinde müssen digitale Behördenprozesse und Datenschutz gefördert werden. Dazu gehört ein schneller Anschluss der Gemeinde an das Bayerische Behördennetzwerk.

 

Edith Hamersky (Listenplatz 8)

Hamersky64 Jahre verheiratet

Mitglied des Gemeinderats

Revisor im Diakonieverein

Mitglied in Heimatverein, Sportverein, Gesangsverein, Obst und Gartenbauverein, AWO

In den letzten Jahren durfte ich Puschendorf im Gemeinderat aktiv mitgestalten. Auch in der nächsten Wahlperiode würde mich mit der Fraktion der Freien Wähler gerne einbringen. Das Positionspapier finde ich insgesamt sehr gelungen und kann mich damit sehr gut identifizieren. Meine Schwerpunkte sehe ich in der Weiterentwicklung Puschendorfs, wie z.B. dem Kindergartenneubau. Besonders würde ich mich freuen, auch weitere Freie Wähler Frauen mit im Gemeinderat zu haben

 

 Stefan Geißdörfer (Listenplatz 9)

GeissdoerferIch bin Puschendorfer Bürger seit April 2011, wohne in der Asternstrasse 17.
Alter: 43 Jahre jung, verheiratet, 2 Kinder (Jungs) 10 und 13 Jahre, beide im WBG Langenzenn

Hobbies: Volleyball im Sportverein Puschendorf, Fahrrad fahren, Posaune spielen im ev. Posaunenchor Puschendorf

Beruflicher Werdegang: Promotion an FAU in Erlangen
Seit 10 Jahren bei Schaeffler in Herzogenaurach in verschiedenen Positionen, aktuell als Teamleiter verantwortlich für die weltweite Fertigungsprozessentwicklung der Kaltmassivumformung bei Schaeffler.

Was ist mir wichtig: Politik muss für die Allgemeinheit gemacht werden, d.h. persönliche Befindlichkeiten sind hier zweitrangig. Außerdem ist mir wichtig, dass in der Politik die Bedürfnisse aller gleichwertig betrachtet werden und nicht eine Gruppe auf Kosten anderer benachteiligt wird. Ich bin für jeden pragmatischen und lösungsorientierten Ansatz zu haben, solange Aufwand und Nutzen im richtigen Verhältnis stehen.

Bzgl. unseres Wahlprogramms sind mir die infrastrukturellen Maßnahmen besonders wichtig. Hierzu zähle ich neben der Wasser Ver- und Entsorgung und der Glasfaser auch die Schaffung von bedarfsgerechten Rahmenbedingungen für bestehende und neue Gewerbe. Einer meiner Chefs hat mal gesagt: Setzt alles um was ihr für richtig und sinnvoll erachtet, aber macht keine Dummheiten.Dummheiten werden immer dann gemacht, wenn man nicht weis was man tut.

Unsere Kandidaten: Dr. Ralf Kohnen (Listenplatz 10)

KohnenIch bin gemeinsam mit meiner heutigen Ehefrau, Maria Schmuck, im November 2012 nach Puschendorf gezogen. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und hatten nie Schwierigkeiten uns ins Dorfleben zu integrieren und haben 2017 auch hier geheiratet.
Noch in 2012 wurde ich Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und habe mich außerdem im Sportverein als Volleyballtrainer engagiert, meine Frau und ich traten auch dem örtlichen Golfverein bei. Beruflich bin ich einerseits als Chief Commercial Officer für eine Berliner Medizintechnikfirma tätig, andererseits Mitinhaber und Geschäftsführer eines Start-Ups im Bereich Telemedizin in Fürth.

Da mich die Ziele der Freien Wähler in Puschendorf überzeugen sowie das durch den gesunden Menschenverstand geprägte Handeln, wurde ich Mitglied der FW. Die Ziele der FW für Puschendorf unterstütze ich voll umfänglich und freue mich darauf meinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde zu leisten.

Meine Hobbys sind Nordic Walking u. Golf sowie Motorrad. Ansonsten koche ich leidenschaftlich gerne.

 

Fabian Buck (Listenplatz 11)

Buck FabianMusik-Dozent, ledig

Schiedsrichter im Bayerischen Handballverband
Mitglied im SVP, der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach und TheLanCranks

Aktiv in der Organisation von eSports-Veranstaltungen

Meine Idee für Puschendorf ist die jungen Stimmen in den Gemeinderat zu bringen. Politik ist für alle - für alt und für jung. Die Generationen sind gemeinsam stärker; dafür möchte ich mich einsetzen.

Ich bin auch für den Kreistag wählbar (mit 3 Stimmen für Platz 55)

 

Unsere Kandidaten: Jochen Huber (Listenplatz 12)

HuberIch bin Puschendorfer - Neubürger seit Feb. 2017. Wir, meine Frau Nina und meine Kinder Johanna (4) und Jana (2) wohnen im Heimweg 2a. Ich bin 38 Jahre. Meine Hobbys sind meine Familie, unser Haus mit Garten, Rad fahren, Wandern sowie Computer.

Ich lebe seit 1984 im Landkreis Fürth, bin in Wintersdorf/Zirndorf aufgewachsen, in Fürth zur Schule und habe vor 20 Jahren das Arbeiten begonnen. Heute bin ich Familienvater, verheiratet, mit beiden Beinen voll im Leben. Für mich als Neubürger war es nicht selbstverständlich, so herzlich in Puschendorf aufgenommen und empfangen zu werden. Hierfür an alle ein herzliches Danke schön.

Mir liegt die offene, direkte Kommunikation mit den Bürgerrinnen/Bürger sehr am Herzen. Des Weiteren sollten wir bereits vorhandenes in Puschendorf schätzen und diese geschaffenen Werte beibehalten und gemeinsam fortsetzen. Für viele sind Dinge selbstverständlich, aber diese ändern sich unheimlich schnell z.B. die Digitale Infrastruktur. Diese ist heute nicht mehr wegzudenken. Neue Wohngebiete sind wichtig für die Zukunft Puschendorf, aber bitte auch Sinnvoll ausgewählt!! Das tägliche Miteinander durch alle Generationen das sind meine Schwerpunkte für die ich mich in Puschendorf einsetzen werde.

 

Sandra Höfler Schorr (Listenplatz 13)

Hoefler Schorr(39) verheiratet, Beruf: Physiotherapeutin

Ich bin unglaublich froh, dass es mich nach Puschendorf verschlagen hat, weil hier noch Dorfgemeinschaft gelebt wird, man sich grüßt, zusammen feiert und noch etliche Gründe mehr.

Puschendorf ist einfach zum verlieben ;-) Schade finde ich, dass vorhandene Strukturen sich verändert haben wie z.B. das Hallenbad und die Schwimmschule geschlossen wurden. Deshalb setze ich mich für deren Wiederbelebung ein. Ein weiteres Herzensanliegen ist für mich die Wahrung des Bildungsangebotes mit allen Konsequenzen wie z.B. Schulwegkostenfreiheit und bedarfsgerechte Betreuung.

 

Heinz Eckert (Listenplatz 14)

Eckert61 Jahre verheiratet, Beruf: Industriekaufmann

Aktiv in der Volkstanzgruppe Puschendorf – Kirchfembach
2. Vorstand und Schriftführer der Waldgenossenschaft
42 Jahre aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr
Kassier der Freien Wähler Puschendorf

Mich interessieren in der Kommunalpolitik vor allem die Themen Umwelt, Heimat und Kultur. Als Waldbauer und Jäger weiß ich, wie wichtig es ist, die Funktionen unseres Waldes für das Klima der Zukunft zu erhalten.
Für Puschendorf ist aber auch die digitale Infrastruktur der Zukunft und hier speziell der Glasfaserausbau unverzichtbar.

 

Aus dem Gemeinderat – Januar 2020

Erschließung Baugebiet Dorfeiche

Der Gemeinderat hat sich für die Erschließung des Baugebietes durch das Ingenieur-Büro Christofori und Partner, der ursprüngliche Entwurf zur Erschließung wurde damit verworfen.

Die Kosten für Gehweg und Straßenbeleuchtung belaufen sich auf ca. 470.000 Euro, die Wasserversorgung ca. 200.000 Euro. Die Kosten der Entwässerung wurden aufgeteilt in die Entwässerung des Baugebiets Dorfeiche. Hier will man Entwässerungsrohre bis zu 50 cm Durchmesser verwenden. Der Anschluss soll an den Kanal der Neustädter Straße erfolgen. Allerdings bemerkte Bürgermeister Kistner, das dieser mit einem Durchschnitt von ca. 25 cm völlig unterdimensioniert ist um weitere Kapazitäten aufzunehmen. Ferner ist er sanierungsbedürftig und wird durch eine Neuverlegung mit einem Durchmesser von 50 cm bis zur Höhe Laubenweg ersetzt. Ab hier soll der Kanal einen Durchmesser von 130 cm erhalten, um möglichst viel Volumen für Rückhaltewasser bei starken Niederschlägen zu haben. Dabei entfallen auf das Gebiet Dorfeiche ca. 370.000 Euro und für die Neustädter Straße ca. 350.000 Euro. Die Gesamtkosten für das Gebiet Dorfeiche liegen demnach bei ca. 1 Million Euro bei einer Fläche von etwa 8700 qm.

Der Preis der Erschließung pro Quadratmeter liegt demnach bei ca. 130 Euro und hat sich damit in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt. Es entstehen 17 neue Grundstücke, wovon 6 der Gemeinde gehören und durch den Verkauf der Grundstücke ist die Erschließung für die Gemeinde somit kostendeckend.

Der Gemeinderat hat sich dafür entschieden, die Arbeiten auszuschreiben. Man hofft im April mit der Vergabe der Baumaßnahmen, damit die Erschließung dieses Jahr noch vollzogen werden kann. Die Sanierung des Kanals Neustädter Straße soll Anfang 2021 stattfinden. Bei der Gelegenheit soll an dieser Stelle auch gleich die Wasserleitung neu verlegt werden, die vor ca. 60 Jahren erstmalig verlegt wurde.

Barrierefreier Umbau der ÖPNV-Haltestellen

Die beiden Bushaltestellen in der Höfener Straße und Fürther Straße (jeweils in beiden Richtungen), müssen barrierefrei umgebaut werden. Dazu werden neue und höhere Bordsteine verlegt, damit das Einsteigen in den Bus ohne Stufe und sozusagen barrierefrei erfolgen kann. An der Höfener Straße wird an der Haltestelle neben der der Fahrschule dazu noch ein kleines Wartehäuschen errichtet. Die Kosten dafür sind mit ca. 162.000 Euro etwa so hoch wie der Rohbau eines Einfamilienhauses. Es gibt dazu allerdings ca. 50% Zuschuss von der Regierung Mittelfranken. Der Auftrag wurde dem Straßenbauunternehmen Kessler aus Fürth erteilt.

Anpassung der Gebührensatzung des Friedhofes.

Die Firma, die bisher die Grabmacherarbeiten durchgeführt hat, wurde aufgelöst und durch den Sohn des ehemaligen Unternehmers neu gegründet. Dadurch bekam die Gemeinde ein Angebot mit deutlich höheren Preisen. Grund dafür ist unter anderem, dass die Geräte (Bagger, etc) dieser Firmen anders kalkuliert werden müssen, da inzwischen mehr als die Hälfte der Bestattungen Urnen und Stehlen sind und der Einsatz eines Baggers damit nicht zwingend notwendig ist. Ein Vergleichsangebot von einer anderen Firma war sogar noch höher. Die neuen Preise werden von der Gemeinde direkt und ohne Aufschlag weitergegeben, die der eigenen Verwaltung bleiben dagegen konstant. Die Änderung der Gebührensatzung erfolgt zum 1. Februar 2020.

Erstellung eines Solarpotentialkatasters

Das ist ein kleines Programm, das im Internet zur Verfügung steht, damit man ausrechnen kann, ob sich eine Solaranlage auf dem hauseigenen Dach lohnt. Wer also wissen will, ob sein Haus genug Sonne abbekommt und wie der mögliche Wirkungsgrad einer Solaranlage ist, kann sich durch ein sogenanntes Kataster informieren. Dazu wird dem Anbieter ein Flächenplan von Puschendorf zur Verfügung gestellt. Das Programm kann durch die einzelne Dachfläche der Gebäude die maximale Anzahl der Panels auf einem Dach errechnen und man erhält so eine ungefähre Vorstellung über die Kosten und effiziente Nutzung der Solarenergie. Die Kosten für die Gemeinde Puschendorf liegen bei ca. 400 Euro einmalig.

Neues vom Heimweg 10

Der Investor hat eine Planung vorgelegt und man hat dabei festgestellt, dass das Niveau der Straße, die durch das Grundstück Heimweg 10 führen soll, mehr 2 Meter aufgeschüttet wird und damit weit höher liegt als der Haupteingang des geplanten Gebäudes. Diese Straße wirkt wie ein Damm, der sich durch das ganze Grundstück zieht. Man war im Gemeinderat darüber verwundert und will sich zu einem späteren Zeitpunkt darüber nochmal unterhalten.

Meinung: Die Planung des Investors ist für mich „erwartungskonform“. Ich habe bereits in mehreren Ausgaben der Rundschau darüber berichtet und mich gewundert, wie man einer solchen Planung zustimmen kann. Ich will jetzt nicht erneut auf das Thema eingehen, da ich darüber im Grunde alles schon geschrieben habe. Für mich scheint das erst der Anfang eines großen Desasters zu sein, bei dem es noch viele Überraschungen geben wird.

Manfred Schroll

Weitere Beiträge...