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Die Freien Wähler gehen mit Alexander Dörr ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Puschendorf.

Freie Wähler Puschendorf - Alexander Dörr als Bürgermeisterkanditat vorgestelltGenau ein Jahr vor der Kommunalwahl haben die Freien Wähler in ihrer Hauptversammlung einstimmig einen Kandidaten für die Nachfolge von Wolfgang Kistner benannt. Mit dem 48 jährigen Sparkassenbetriebswirt Alexander Dörr geht ein im Ort bestens bekannter Mann ins Rennen.

Der stellvertretende Feuerwehrkommandant ist langjähriges aktives Mitglied im Posaunenchor und im Sportverein. Seit fünf Jahren sitzt er für die Freien Wähler im Gemeinderat und  bringt dort besonders in den Schwerpunkten Finanzen und Personal seine Kompetenzen ein. Zudem ist er jugendpolitischer Sprecher des Gemeinderats.

Mit Alexander Dörr können wir einen anerkannten, erfahrenen und in Puschendorf bestmöglich verwurzelten Kandidaten aufbieten, der unsere Gemeinde hervorragend repräsentieren wird. Er wird den Ort in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Mitarbeitern weiter voran bringen“ äußerte sich deshalb auch der Ortsvorsitzende und zweite Bürgermeister Stephan Buck an der Jahreshauptversammlung der Freien Wählern. Alexander Dörr ist verheiratet und hat drei Kinder.

Die Vorstandschaft bestehend aus Stephan Buck, dem zweiten Vorsitzenden Manfred Schroll, Schriftführerin Ingrid Mannert und Heinz Eckert als Kassier wurde von der Versammlung ebenfalls einstimmig für zwei Jahre im Amt bestätigt.

Manfred Schroll

 

(von links: Manfred Schroll, Stephan Buck, Alexander Dörr, Ingrid Mannert, Heinz Eckert)

Freie Wähler Puschendorf 2019

Jahreshauptversammlung 2019 des Obst- und Gartenbauvereins Puschendorf

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Die Versammlung wurde von der ersten Vorsitzenden Andrea Fischer eröffnet und die Besucher herzlich begrüßt. Anschließend wurde gemäß der Tagesordnung das Protokoll von der Frühjahrsversammlung 2018 durch Schriftführerin Karin Kuntze vorgelesen.

Danach gab Andrea Fischer einen kurzen Bericht über die Aktivitäten des Vereins aus 2018. So wurde die Internetseite fertiggestellt, die unter https://www.ogv-puschendorf.de zu erreichen ist. Für Kinder und Jugendliche gab es letztes Jahr ein Ferienprogramm, bei dem mit den Kindern mit Basteln und gärtnern beschäftigt wurden. Der rechtliche Rahmen für die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurde im Verein hergestellt. Beim Bericht über die Mosterei gab es erfreuliches zu berichten, denn das Defizit von den letzten Jahren ist inzwischen ausgeglichen und der Mostbetrieb erfreut sich mit großen Nachfrage, nicht nur bei Puschendorfern. Ebenso konnte man am Adventsmarkt eine gute Resonanz verbuchen. Andrea bedankte sich bei den Spendern und Unterstützer des Vereins, die ein solches Arrangement ermöglichen.

Die Termine für 2019:

Der Tag der offenen Gartentür findet am 30. Juni statt. Allerdings hat sich dafür nur ein einziger Interessent gemeldet und man wünscht sich natürlich, dass noch mehr Anmeldungen dazu eingehen.

Am 6. Juli findet vom Kreisverband Gartenbau und Landschaftspflege Fürth e.V. eine Busfahrt auf die Landesgartenschau nach Wassertrüdigen statt, mit einer zusätzlichen Stadtführen in Dinkelsbühl. Für Puschendorf sind als Kontingent 10 Plätze reserviert. Abfahrt ist um 7:45 in Veitsbronn und die geplante Rückkehr ist gegen 20 Uhr. Anmeldungen dazu sind willkommen.

Die Blumenschmuckprämierung des Landkreises Fürth findet 2019 in Puschendorf im Saalbau Schmotzer mit Landrat Matthias Dießl statt. Für diesen Abend will man den Gesangsverein Puschendorf als musikalische Untermalung einladen.

Das Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche soll im August 2019 auch wieder mit „Basteln und Garteln“ stattfinden.

Für den OGV-Garten an der Eichwaldhalle sucht der Verein noch Helfer, die in den Sommermonaten die Pflanzen und Sträucher gießen. Besonders in dem heißen Sommer 2018 war dies fast täglich notwendig und hier ist Unterstützung notwendig. Für diesen Garten sucht man Ableger von Blumen und möglichst trockenheits-resistente Pflanzen (nein – keine Kakteen). War dazu beitragen will, sollte sich bei Andrea Fischer, Heimweg 5 melden.

In ihrem Referat „Obst und Blumen auf Balkon und Terrasse“ hat Andrea sehr ausführlich darüber berichtet, dass es nicht unbedingt einen groß angelegten Garten bedarf um sich mit Obst, Gemüse und Kräuter zu versorgen. Dazu stellte sie die idealen Sorten vor, die sich für einen Balkon- bzw. Terrassengarten eignen, in dem man regelmäßig ernten kann. So kann man mit dem eigenen biologischen Anbau viel zur gesunden Ernährung beitragen.

Aktion zum Volksbegehren "Rettet die Bienen".

Zum Schluss betonte sie, dass Puschendorf bei der Aktion zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“, den 2. Platz an der durchschnittlichen Wahlbeteiligung belegte. Daraufhin übergab sie das Wort an den Ehrenvorsitzenden Richard Mährlein, der den paradoxen Zustand der ländlichen Imker erklärte. So haben die Stadtimker inzwischen einen größere Honigertrag, als auf dem Land, da die Artenvielfalt der Pflanzen für die Bienen und Insekten auf Ackerflächen stark zurückgegangen ist. Vor hat der fast flächendeckende Maisanbau für Biogasanlagen wesentlich dazu beigetragen. Mit der Aktion „Blumen saen“ will er die Puschendorfer dazu ermutigen, ihre Gärten wieder zu einem Lebensraum für Bienen und andere Insekten machen, denn der heutige Trend, Beton- statt grüne Gärten, ist bedauerlich und die Vielfalt der Pflanzen und Blumen ist auch in Privatgrundstücken deutlich zurückgegangen. Die Besucher wurden Ende eines sehr informativen Abends mit einer Tüte Blumensamen verabschiedet.

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Manfred Schroll

Aus dem Gemeinderat - Februar 2019

Ehrung Bocksrocker

Ehrung für Frau Marga Bocksrocker als stille Heldin

Diese Auszeichnung wird einmal im Jahr an eine Person im Landkreis verliehen. Frau Bocksrocker ist seit vielen Jahrzehnten Helferin beim Seniorennachmittag der ev. Gemeinde. Sie unterstützt das Kaffeetrinken beim Adventsmarkt vom Posaunenchor. Sie sammelt das Notopfer für die Kirche ein und kümmert sich auch um pflegebedürftige Menschen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe. Auch im Heinrich-Heinel Heim unterstützt sie viele Pflegebedürftige und hilft bei der Ausgabe des Mittagessens. Ferner macht sie Im Dorf regelmäßig Besuchsdienst bei Kranken und Senioren.
Als stiller Held ist man nicht Mitglied in einem sozialen Verein, sondern verrichtet den Dienst an Menschen aus Freiwilligkeit und wo man gerade gebraucht wird. Für dieses langjährigen und außergewöhnliche Dienst an hilfsbedürftigen Menschen wurde Frau Marga Bocksrocker als „stiller Held“ ausgezeichnet.

Vergabe der Bauarbeiten für den neuen Kindergarten

Auf die Ausschreibung der Bauarbeiten haben 5 Bauunternehmen ihr Angebot abgegeben. Die Preisspanne der Angebote liegt zwischen rund 386.000 Euro und 664.000 Euro. Das zweitgünstigste Angebot lag bei ca. 442.000 Euro. Das günstigste Angebot kam von der Firma Auerochs, die zusätzlich noch ein Nebenangebot abgegeben hat, womit sich der Gesamtpreis auf ca. 366.000 Euro reduziert. Damit liegen die Kosten etwa 17.000 unter den Schätzkosten des Architekten. Die Zuteilung des Auftrages erfolgte im Gemeinderat einstimmig.

Strombezug für die gemeindeeigenen Liegenschaften

Alle Liegenschaften der Gemeinde (einschließlich Straßenbeleuchtung), läuft unter einem Vertrag. Der Bayerische Gemeindetag arbeitet mit dem kommunalen Unternehmen KUBUS zusammen und versucht durch Bündelausschreibungen für die jeweiligen Gemeinden einen günstigen Stromanbieter zu finden. Aktuell werden für die Jahre 2021 bis 2023 die Planungen dazu vorbereitet. Bisher hat sich die Gemeinde daran beteiligt und konnte damit den Strompreis zu günstigen Konditionen und einer dreijährigen Preisgarantie erhalten. Derzeit liegt der Bruttopreis bei einem Verbrauch von 230.000 Kilowatt-Stunden im Jahr etwa 21 Cent pro KWh. Die Kosten für diese Ausschreibung liegen bei etwa 1.000 Euro. Der Gemeinderat hat der Vertragsverlängerung mit der Firma KUBUS zugestimmt. Der gelieferte Strom ist 100% Ökostrom ohne Neuanlagenquote.

Rathausumbau – Vergabe der Büromöbel

Im Zuge der Neugestaltung des Rathauses werden auch neue Möbel angeschafft. So sollen die Schreibtische der Mitarbeiter höhenverstellbar sein und die Zimmer mit neuen Schränken, Tischen, Stühlen und Sideboards ausgestattet werden, wobei die bisherigen Schreibtisch-Stühle weiterhin verwendet werden. Aktuell haben sich auf die Ausschreibung 3 Firmen gemeldet, deren Preisangebote zwischen 60.000 und 70.000 Euro liegen. Der Gemeinderat hat dem Bürgermeister ein Budget von 60.000 Euro (+10% Extrakosten) erteilt. Über die neue Möblierung wird zusammen mit den Mitarbeitern der Verwaltung entschieden.

Die Bilder zeigen die Architektur der Zimmeraufteilung. Da der Datenschutz in der Gemeinde einen sehr hohen Stellenwert hat, sind neue Strukturen erforderlich (z.B. beim Standesamt).

Neue Satzung für Bestattungen am Friedhof

In der bisherigen Satzung wurden redaktionelle Änderungen durchgeführt, da eine Urnen-Wiese neu hinzugekommen ist. Auf dieser Wiese gibt es kein persönliches Grab mehr, sondern die Urnen werden in der dafür vorgesehenen Wiese auf einer Fläche von 50x50 cm bestattet. Ein Grabschmuck ist auf der Wiese nicht vorgesehen. Die einzelne Grabstätte dazu wird nicht namentlich gekennzeichnet, sondern vor der Wiese werden 4 Stehlen mit normierten Namenschildern ein Gemeinschaftsschild aufgestellt, wer hier bestattet wurde. Man hat sich bewusst gegen eine weitere Urnenwand entschieden, da die Wiese das dreifache an Urnen aufnehmen kann als die Wand und die Kosten wesentlich günstiger sind.

Erschließung Baugebiet Dorfeiche – Vergabe der Planungsarbeiten

Die gesamten Kosten für die Erschließung des Baugebietes liegen laut Schätzung bei etwa 760.000 Euro. Die Planungsarbeiten dazu wurden an die Firma Christofori, zu einem Angebotspreis von ca. 95.000 Euro vergeben. Damit waren sie um ca. 15.000 Euro günstiger als die Firma GBI.

Anschluss der Gemeindeverwaltung an das Bayerischen Behördennetz

Hier handelt es sich um ein sicheres und leistungsfähiges Datennetz für Bayerische Behörden. Bisher hat die Gemeinde Puschendorf dieses Netz nicht verwendet, da die Kosten für einzelne Kommunen zu hoch waren. Inzwischen wird vom Landkreis forciert, dass man sich zusammen mit den einzelnen Kommunen daran beteiligen will. Damit wären die Kosten auch viel günstiger und liegen neben den einmaligen Kosten von ca. 2.000 Euro bei ca. 400 Euro pro Jahr.
Ferner hat es den Vorteil, dass bei kommunalen Wahlen ein Programm für die Wahlauswertung beim Landratsamt gehostet wird. Die Puschendorfer Wahlergebnisse werden dann zentral im Landratsamt ausgewertet. Bisher hatte die Gemeinde ein eigenes Wahlprogramm gekauft, die Ergebnisse in der Gemeinde ausgewertet und diese an das Landratsamt übertragen. Ferner steht auch den Bürgern ein gesicherter Datenzugang zur Verfügung um Anträge und Formulare elektronisch anzufordern. Damit kann man sich in Zukunft für etliche Angelegenheiten den Weg ins Rathaus ersparen.

Antrag auf Einführung eines Nachtflugverbotes am Flughafen Nürnberg

Die nächtlichen Starts und Landungen am Nürnberger Flughafen wurden inzwischen massiv ausgeweitet. Deswegen gibt es aktuell auch viele Proteste an die Verwaltung und an den Fluglärm-beauftragten. So hat sich die Gemeinde Obermichelbach für ein Nachtflugverbot ausgesprochen. Die Gemeinde Puschendorf will sich dem ebenfalls anschließen. So sollen die Starts und Landungen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr nicht mehr zugelassen werden. Der Gemeinderat hat sich mit 8 zu 6 Stimmen dafür ausgesprochen.

Manfred Schroll

Rückblick zum Dreikönigstreffen 2019

In einer gut besuchten Veranstaltung präsentierten die Freien Wähler Puschendorf einen Rückblick auf 2018 und gaben zu verschiedenen Themen einen kurzen Einblick. Zweiter Bürgermeister Stephan Buck und Gemeinderat Alexander Dörr erläuterten dazu verschiedene Punkte. Moderiert wurde die Veranstaltung von vom 2. Vorsitzenden der Freien Wähler, Manfred Schroll.

Zu Beginn des Vortrags zeigte Manfred Schroll ein Video, damit die Besucher die aktuellen Themen und Hintergründe besser verstehen.

Als besonderes Highlight wurde der Bolzplatz vorgestellt, der ja bekanntlicherweise von den Freien Wählern schon seit Jahren gefordert wurde. Dass er im letzten Jahr auch verwirklicht werden konnte, ist eine besondere Freude. Die große die Aktzeptanz im Dorf und die vielen unterschiedlichen Altersgruppen, die auf den Platz spielen zeigt, dass es für Puschendorf eine sehr sinnvolle Einrichtung ist.

Weiter im Fokus steht auch der Schuldenabbau der Gemeinde. Zum Jahresende 2017 betrug die pro Kopf Verschuldung 1143 Euro (die offiziellen Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor). Der landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegt bei 627 Euro. Alexander Dörr betonte, dass Schulden durchaus akzeptabel sind, wo sie für sinnvolle Einrichtungen verwendet werden, wie z. B. der Kindergarten. Allerdings ist es auch Ziel, die Verschuldung in den nächsten Jahren unter 1000 Euro pro Kopf zu senken.

Erfreuliches gibt es auch für die Anlieger vom Schießhausweg, da sie durch die neue Straßenausbausatzung keine Beiträge mehr bezahlen müssen. Die Arbeiten zur Sanierung sollen 2019 beginnen. Bis dahin sollte man aber dringend die Schlaglöcher entschärfen.

Gefordert wurde auch, dass der Zustand der Gehwege an einigen Stellen überprüft wird, da hier durch Wurzelwerk angrenzender Bäume die Platten angehoben wurden. Vor allem für ältere Leute wird das zur Stolperfalle. Im Gemeinderat wurde 2018 bereits beschlossen, einen an der Einmündung zur Eichwaldhalle zu errichten. Die Arbeiten dazu sollen ebenfalls 2019 stattfinden. Kurz erläutert wurde auch die aktuelle Situation durch den Bahntunnel am Heuberg. Da hier die Fußgänger auf der Straße laufen müssen um zum Wiesengrund oder Bahnhof zu kommen soll auch hier den Autofahrer die Situation durch eine Fahrbahnmarkierung besser verdeutlicht werden.

Ein wichtiger Punkt ist auch, dass die Bahnsteige und die Bushaltestellen barrierefrei werden. Dazu soll der Kontakt mit der Bahn weiter gehalten werden und zur Unterstützung der Behindertenbeauftragte des Landkreises Fürth - Stephan Beck - eingeschaltet werden. Die Zugänge in Richtung Neustadt / Aisch bzw. Fürth / Nürnberg sind nur über Treppen erreichbar und stellen für Menschen mit Behinderung ein Problem dar. Der Vorschlag der Freien Wähler ist, am Bahnsteig von Richtung Fürth kommend, eine Rampe zur Straße anzulegen.

Weitere Themen waren der Umbau der Gemeinderverwaltung, das Bauhofpersonal so einzusetzen dass sie die Alltagsaufgaben besser erledigen können und größere Arbeiten an Firmen zu vergeben. Der Wasserschaden in der Eichwaldhalle muss durch die Versicherung so beseitigt werden, dass anstelle der durch die Trockung entstandenen Löcher im Fußboden, der Boden an den jeweiligen Stellen komplett erneuert wird.

Anschließend berichtete MdL Gabi Schmdt, stellvertretenden Landtagsvorsitzende der Freien Wähler aus München, dass es eine große Freude macht, im Landtag endlich etwas zu bewegen. Was als Opposition im Landtag jahrelang schier unmöglich war, wird durch die neue Koalition endlich verwirklicht.

Fritz Ruf, Kreisvorsitzender der Freien Wähler Landkreis Fürth sowie Elke Eder als neues Mitglied im Bezirkstag rundeten die Veranstaltung ab.

Freie Wähler Puschendorf

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