Wir sind eine parteifreie Wählergemeinschaft politisch ehrenamtlich tätig zum Wohle unserer Gemeinde und seiner Bürgerinnen und Bürger.
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Besuch im Bayerischen Landtag

Auf Einladung unserer FW-Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt besuchte eine Abordnung aus Puschendorf den Bayerischen Landtag. Nach einem Essen im Maximilianeum, führten die Besucher im Plenarsaal eine Diskussion mit Gabi Schmidt und dem Landtagskollegen Florian Streibl zu aktuellen Themen. Beide berichteten auch detailliert über ihre Arbeit in München. Eine besondere Ehre wurde Fabian Buck, dem jüngsten Teilnehmer der Exkursion zuteil. Er übernahm in der Sitzung die Rolle des Landtagspräsidenten.

Die St. Wolfgangsquelle - Landschaftsschutzgebiet mit historischer Bedeutung

Wolfgangsquelle 4653Web

Historisches: Auszug aus dem Heimatbuch Puschendorf (von Werner Rohrhirsch)

Ein tiefer natürlicher Graben, der früher fast bis zur Fürther Straße am Altenheim reichte, weist uns den Weg zur Wolfgangsquelle. Dem Kunsthistoriker Robert Leyh hat den Bezug der Quelle – die als Rinnsal fast in Vergessenheit geraten wäre - zur Kirche wieder hergestellt. Dabei spielen gerade Quellen um den heiligen St. Wolfgang eine wichtige Rolle. Im ausgehenden Mittelalter war er einer der am meisten verehrten deutschen Heiligen. Zahlreiche Ortsnamen, Kirchenprovinzen und Kapellen sind nach ihm benannt und belegen seine Bedeutung. Ihm geweihtes Wasser wurde eine heilkräftige Wirkung zugesprochen. Während der Amtszeit von Pfarrer Adolf Raab wurde die Puschendorfer Wolfgangsquelle wiederentdeckt. Eine gezielte Grabung im Winter 1989/90 stellte dann die Beziehung von Kirche, Krypta und Quelle als einheitliches Patronsheiligtum wieder heraus. Dabei kamen mehrere schwere Sandsteinblöcke zum Vorschein, die als Fundament, Dreiecksgiebel und Seitenwände einer früheren Kapelle gedeutet wurden. In diesem Waldheiligtum führte auch der Wasserlauf und erfrischte die Pilger auf ihrer Wallfahrt.

Die Wolfgangsquelle in ihrem aktuellen Zustand

Die Wolfgangsquelle hat also eine historische Bedeutung für die Dorfentwicklung und ist aufgrund ihrer Geschichte und ihrer natürlichen Bedeutung heute ein Landschaftsschutzgebiet. Dies sollten wir in Puschendorf wertschätzen und über eine Restaurierung dieser bedeutsamen Ortes nachdenken.

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Kommentar zur Europawahl

"Ein Meilenstein für die FREIEN WÄHLER"- Jetzt auch in Brüssel verankert

UlrikeMuellerAls Ulrike Müller im Januar 2013 beim Dreikönigsfrühschoppen der Freien Wähler in Puschendorf auftrat, ahnte noch keiner, dass sie nicht mal eineinhalb Jahre später die erste Europaabgeordnete der Freien Wähler werden würde. Schon damals begeisterte mich die sehr dynamisch und offen auftretende Landwirtin aus dem Allgäu. Auch den anderen Besuchern des Treffens ging es so, denn es ging bei ihrer Rede eben nicht um die Beschimpfung von politischen Gegnern sondern um klare Ideen, wie Politik menschlicher und verständlicher gemacht werden kann.

Vielleicht war ihr damaliger Auftritt auch ein Grund, dass die Freien Wähler in Puschendorf nun bei der Europawahl mit 11,79% nicht nur den höchsten Stimmenanteil im Landkreis erzielten sondern ein landesweites Spitzenergebnis. Ein Ergebnis auf das wir ein wenig stolz sind und für das wir uns bei den Puschendorferinnen und Puschendorfer nur bedanken können.

Diese Persönlichkeit der 51-Jährigen Landtagsabgeordneten war es auch, die sie bei der Nominierung auf Platz 1 der Wahlvorschlagsliste brachte. Nach dem von FW und ÖDP erkämpften Wegfall der 3%-Hürde war dies die Fahrkarte zum Einzug ins Europaparlament. Dieser Erfolg war auch nicht etwa zufällig wie bei mancher Splitter- oder Spaßpartei. Die Freie Wähler waren einmal mehr die meisten Stimmen aller Gruppen, die von Presse und Fernsehen sonst nur unter „Sonstige" genannt werden.

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Verabschiedung des ausscheidenden Gemeinderats

Im würdigen Rahmen einer gut besuchten Bürgerversammlung verabschiedete die Gemeinde Puschendorf die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die in der nächsten Periode nicht mehr im Rat vertreten sein werden.

Dabei gab es zwei echte Gegensätze zu vermerken. Nach 36 Jahren scheidet mit Albert Trommer ein Mitglied der FW-Fraktion aus , der nicht nur so lange, sondern auch so nachhaltig wie kaum ein anderer dieses Dorf mitgestaltet hat. Von 1996 bis 2002 war er auch zweiter Bürgermeister. Genauso rekordverdächtigt nur von der anderen Richtung ist Dorothea Dürr, die nach dem Rücktritt von Erika Hütten für genau eine einzige Sitzung in die CSU-Fraktion nachgerückt war, und für diesen Einsatz mit einem Blumenstrauß geehrt wurde.

Für seine bisherige Stellvertreterin fand Bürgermeister Wolfgang Kistner anerkennende Worte und lobte sie als zuverlässige, sachlich-kritische Gemeinderätin und loyale Stellvertreterin. Sie konnte dies aber nicht vernehmen, denn Erika Hütten war zu der Verabschiedung leider nicht gekommen. Weitere Urkunden bekamen Konrad Schmotzer (CSU) für 18 Jahre, Dr. Nina Engelhardt (CSU) für 12 Jahre und Markus Wahl (SPD) ebenfalls in Abwesenheit für 6 Jahre Gemeinderatstätigkeit.

Die neuen Gemeinderäte, die am 09.05.2014 ebenfalls in öffentlicher Sitzung im Schmotzer-Saal vereidigt werden, wurden kurz vorgestellt. Mit Lydia Röhrer (FW) , Christian Auerochs (FW), Alexander Dörr (FW), Klaus Fleischmann (SPD) und Rainer Jakob (CSU) wurde mehr als ein Drittel der Ratssitze mit neuen Kräften besetzt. Besonderen Beifall bekam dabei Lydia Röhrer, obwohl sie derzeit noch im Krankenhaus weilen muss. Die Versammlung schickte auf diesem Weg die besten Genesungswünsche an sie.

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Osterspaziergang 2014

Strahlendes Wetter, viele gut gelaunte Menschen und eine interessante Wegstrecke. Das waren die schönen Vorgaben für den Osterausflug der Freien Wähler. Fast 40 kleine und große Spaziergänger liefen am Ostermontag über den neuen Radweg nach Pirkach, schwenkten dort nach links und kamen so über idyllische Wald- und Wiesenwege nach Kirchfembach. Bevor man sich dort mit Kaffee und Kuchen stärken konnte hatte aber auch der Osterhase noch etwas für die Kinder versteckt. Direkt am großen Wildgehege zwischen Kirch- und Oberfembach wurde man fündig.

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